MR. JOY – Das Jubiläumsevent 2018

Was hat Gott mit Lichteffekten, Feuer, Bällen, Illusionen oder Einrädern zu tun?
– Mehr als man denkt…

Viele leuchtende Augen bei Klein und Groß gab es jetzt in unserem vollbesetzten Gemeindehaus. Für die erstaunten „Ahs“ und „Ohs“ aus dem Publikum sorgte Zauberer Mr. Joy (alias Karsten Strohhäcker). Mit ihm hatte unsere Gemeinschaft zum 125-Jährigen Geburtstag einen ganz besonderen Gast eingeladen.

„Ich werde nicht nur versuchen, eure Augen zu täuschen, sondern auch das Ohr!“ versprach der 44-Jährige Berufszauberer schon am Anfang seiner Show. Dann ging es gleich zur Sache: „Früher hat es mich immer fasziniert, wenn Zauberer Schwerter geschluckt haben“. Heute nimmt Mr. Joy für diesen Trick zum Glück nur einen langen, weißen Luftballon. Als er ihn in seiner Kehle verschwinden lässt, und schließlich als rot, blau und gelbes Tuch wieder herauszieht, merkt er nur an „Da hatte ich wohl was zwischen den Zähnen“. 

      
Nach über 1500 Auftritten weiß Mr. Joy sein Publikum zu begeistern und mitzureißen. Umrahmt werden seine Tricks dabei von packender Musik und einer beeindruckenden Lichtkulisse: Hinter ihm erstrahlt ein Sternenhimmel, dann greift er zu bunt leuchtenden Kugeln, blättert und zitiert aus einem Buch mit leuchtenden Seiten – es symbolisiert die Bibel, die sich als roter Faden durch seine Zaubershow zieht.

Immer wieder kamen mutige Nachwuchs-Zauberer dem großen Meister zu Hilfe, assistierten ihm beim Kartentrick oder überprüfen, ob die Gitterstäbe, die zum „Gefängnis“-Trick gehören auch korrekt angebracht und definitiv nicht biegbar sind.
Zwischen vielen herzhaften Lachern und tosendem Zwischenapplaus, hatte Mr. Joy aber sehr klare Botschaften für uns parat: Glaube nicht nur das, was dein Auge sieht. Denn es gibt  noch viel mehr als das. „Den Erfinder der Glühbirne kennt doch von uns auch keiner persönlich und trotzdem gibt es ihn“. Das Licht und insbesondere die Glühbirnen sind es auch, auf die der Künstler im Programm immer wieder zu sprechen kommt: „Für  verschiedene Zwecke braucht man eben verschiedenen Glühbirnen: Das sollten wir auch für uns annehmen. Wir müssen uns nicht mit anderen vergleichen, sondern wir dürfen so sein, wie wir sind.“

Zum Schluss malte der Zauberer mit zwei Leuchtstäben bunte Farben, Formen und Sprüche in die Dunkelheit und verabschiedete sich mit einem klaren Appell: „Lasst uns ein Licht sein für diese Welt“.

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